| Von der Seidenstraße ins Bücherreich |
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Mehr als 13 000 von 27 000 Studierenden der Uni Erlangen-Nürnberg – also ungefähr die Hälfte – stammen aus der unmittelbaren Umgebung, aus einem Umkreis von etwa 40 Kilometern. Und die anderen? Woher kommen die? Manche von sehr weit weg. In loser Folge stellen einige dieser Kommiliton(inn)en vor und gehen der Frage nach, was sie ins Knoblauchsland verschlagen hat und wie es ihnen hier gefällt.
Dilbar Djabbarova ist in Taschkent geboren, der Hauptstadt Usbekistans, die am Rande der legendären Seidenstraße liegt. Im Oktober 2008 kam die heute 25-Jährige aus dem Binnenstaat südlich von Kasachstan nach Erlangen. Deutsch spricht sie mittlerweile fließend, denn das war eine der Voraussetzungen für eine Immatrikulation im Aufbaustudiengang Magister Legum, einem Erlanger Master-Angebot für ausländische Juristen.
Ihren Bachelor-Abschluss in Jura hat Dilbar bereits 2004 in Taschkent absolviert. Im Anschluss an ihr Studium arbeitete sie zunächst als Wirtschaftsprüferin und in verschiedenen Kreditinstituten in der Zwei-Millionen-Einwohner-Metropole. Was sie dagegen umso mehr genießt, ist das vielfältige Kulturangebot der Region: ob Museen, Theater, Kino, Kunstausstellungen oder Musik – was für so manchen Einheimischen selbstverständlich ist, fällt der Usbekin jeden Tag aufs Neue positiv auf. Ihr Studium finanzieren kann Dilbar nur mit zwei Nebenjobs, unter anderem an der Hochschule selbst. Auf die Frage, was ihr an der Uni in Erlangen besonders gefällt, sagt sie „Die vielen Bücher“! Diese Aussage stößt bei dem ein oder anderen deutschen Kommilitonen unter Umständen auf Unverständnis – sind es doch gerade die vielen zu lesenden Bücher, Texte, Fachzeitschriften und Stunden in der Bibliothek, die nicht unbedingt an Platz eins der liebsten Freizeitbeschäftigungen stehen. Eine Hauptbibliothek sowie 16 gut ausgestattete Fachbibliotheken, Öffnungszeiten bis tief in die Nacht und an den Wochenenden, Fernleihe, Kopierer, Internetfähige und zahlreiche Computerarbeitsplätze – im Zeitalter von Studiengebühren sind das Faktoren, die ein Student zu Recht als selbstverständlichen Service voraussetzt. Dafür gibt es dann pro Klausur in Deutschland auch zwei Chancen, sie zu bestehen – in ihrer Heimat ist nach einem gescheiterten Versuch bereits die Exmatrikulation angesagt. In Erlangen bleiben wird Dilbar voraussichtlich noch bis März kommenden Jahres. Vielleicht gewöhnt sie sich bis dahin an die fränkische Kost und ebenso daran, dass eine Übermacht an Lesestoff manchmal auch anstrengend kann. WIEBKE SCHMALZ
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Leben 

Dilbar Djabbarova aus Usbekistan macht ihren Jura-Master in Erlangen
heys und zwar habe ich eine frage...i...
Sehr guter, detailierter, ansprechend...
hmm ich hab da mit gemacht xD war lus...
Hallo Christine und Tina
sehr schönes Konzert gestern Abend! ...