Der Kranich kämpft mit der Schlange PDF Drucken

Hier zeigt Jacqueline Wastensteiner die Tai-Chi-Übung „Fasse den Vogel beim Schwanz“. Foto: Eduard WeigertEindrücke aus einem Tai-Chi-Kurs

Der Leistungsdruck in der Schule stresst euch? Die Erwartungen von Eltern und Freunden werden immer größer? Ihr wollt einfach mal von allen quälenden Gedanken und Sorgen frei sein? Der Zehntklässlerin Jacqueline Wastensteiner (16) ging es ähnlich. Aber seit sie Tai-Chi macht, findet sie schnell ihre innere Ruhe.
Tai-Chi steht zwischen der harten chinesischen Kampfkunst Kung Fu und dem weichen, meditativen Qigong. Tai-Chi ist Meditation in der Bewegung, eine sanfte Kampfkunst und gesundheitsfördernd zugleich, wenn die aus einzelnen Bewegungen zusammengesetzte Form regelmäßig geübt wird. Die fließenden, harmonischen Bewegungen werden langsam und ohne Anstrengungen ausgeführt.
Über die Entstehung des Tai-Chi gibt es viele Legenden. Eine davon besagt, dass ein chinesischer Mönch einen Kampf zwischen einer Schlange und einem Kranich beobachtete und aus den Bewegungen der beiden eine neue Kampfkunst, das Tai Chi Chuan, kreierte.
Zum Tai-Chi bin ich gekommen, weil meine Schwester mir vorgeschlagen hatte, zusammen mit ihr einen Tai-Chi-Kurs an der Volkshochschule in Oettingen zu belegen. Anfangs war ich skeptisch. Eine Volkshochschule verbinde ich eher mit älteren Leuten.
Aber Ausprobieren hat noch nie geschadet. Anfangs fiel es mir schwer, alles hinter mir zu lassen und mich nur auf die Bewegungsabläufe zu konzentrieren.
Ein Ausschnitt aus der ersten Form ist „die Peitsche“: Man steht im sogenannten Bogenschritt mit dem linken Fuß und gebeugtem Knie vorne, den rechten Fuß durchgestreckt hinten. Der linke Arm richtet sich mit der nach unten zeigenden Handfläche nach vorne, der rechte Arm nach hinten. Das rechte Handgelenk wird nach unten geknickt, die Fingerspitzen treffen sich.
Ruth Paus, unsere Lehrerin, verlangte in der ersten Stunde, das „Qi fließen zu lassen“ – und ich hatte keine Ahnung, was sie von mir wollte Qi heißt übersetzt Lebensenergie. Indem man richtig atmet, wird beim Tai-Chi ein freier Fluss des Qi erreicht.
Anfangs empfand ich das als völlig abgedreht. Dennoch wollte ich den Kurs bis zum Ende durchziehen. Also befolgte ich die Anweisungen.
Ich beuge meine Knie, atme gleichmäßig und stelle mir vor, ich bin ein Baum, der mit seinen Wurzeln im Boden verankert ist. Plötzlich kribbelt es in meinen Füßen, Wärme fließt über meine Beine und den Bauch bis hoch zum Oberkörper.
Ich konzentriere mich so sehr auf meinen Körper, dass ich alles um mich herum vergesse. Ich spüre nur noch die Energie, die sich in mir ausbreitet. Meine Skepsis löst sich in Luft auf.
Von Mal zu Mal fielen mir die Bewegungsabläufe leichter – es begann, richtig Spaß zu machen. Ein Tipp von Ruth erstaunte uns alle. Sie erklärte, dass wir mit unseren Knien ganz locker stehen bleiben sollen, wenn uns jemand umstoßen will. Denn, wer steif und verkrampft steht, den haut der Angreifer viel einfacher um.
Doch wir haben nun lockeres Stehen gelernt – und damit sind wir Angreifern gewappnet. Die Teilnehmer des Kurses sind zwischen 15 und 70 Jahre alt – und wir verstehen uns super. Wir alle haben eine Kampfkunst gefunden, die wir wegen der geringen Anstrengung bis zum späten Alter fortführen können. Aus dieser Erfahrung habe ich gelernt, dass man erst ausprobieren und dann beurteilen sollte.
Umsetzen könnt ihr das Tai-Chi zum Beispiel vor einer wichtigen Prüfung, indem ihr Atemübungen macht. Wenn ihr euch auch für Tai-Chi interessiert, dann fragt doch einfach mal bei der nächsten Volkshochschule nach, ob es dort angeboten wird. Vielleicht findet ihr auch einen Verein in eurer Umgebung, der Kurse veranstaltet.

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magnusfe  - bericht ex-tai chi user   |IP-77.20.163.xxx |03-01-2010 08:58:39
Was sind T’ai Chi und Chi Gong (Qigong): In manch einer Apotheken-Zeitschrift,
einem Gesundheits-Magazin oder sogar einer Krankenkassen-Ausgabe fällt einem
der Hinweis auf Entspannungsübungen auf, mit der brillianten Empfehlung, „die
Seele baumeln zu lassen“. Dann tauchen Begriffe auf wie Yoga, T’ai Chi und
Chi Gong und daneben meist auch neue Versionen, Erfindungen, sowie Kombinationen
mit manch anderem Gesundheit- und Fitnesstraining und somit nimmt die Vielzahl
in dieser Palette kein Ende. Ebenso findet man Kurse, in denen diese drei
Erstgenannten unterrichtet werden, auf den Volkshochschulen in der Sparte
„Gesundheit“ und „Entspannung“. Und man wird hier auch nicht getäuscht,
wenn man den Eindruck bekommt, dass es sich um eine bessere Gymnastik handelt,
weil hier mit Entspannung gearbeitet wird und die Wirkung tatsächlich zunächst
entspannend ist.

Bei Tai Chi und Chi Gong, die als sanfte Bewegungsmedita...
magnusfe  - Kritischer Bericht zu Tai Chi ..   |IP-77.20.163.xxx |03-01-2010 08:59:44
http://www.xn--lichtarbeit-verfhrung-oic.de/berich t33.html

-> Kritischer
Bericht zu Tai Chi ...
magnusfe  - Fehler   |IP-77.20.163.xxx |03-01-2010 09:01:10
Fehler im link der richtige lautet
:

http://www.lichtarbeit-verführung.de/bericht33 .html

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