Marke oder No-Name? PDF Drucken

Kleider machen Leute: Wer etwas schönes anhat, fühlt sich oft besser. Foto: ColourboxStylische Klamotten müssen nicht teuer sein - wer sie trägt, fühlt sich  besser   

Die Schuhe von Converse, Hosen von G-Star und Oberteile von Mango: Wenn es um Mode geht, set­zen vor allem junge Leute auf Mar­ken. Die Schülerinnen Maxie Stadel­mann (14) und Kelly Svirak (15) vom Fürther Helene-Lange-Gymnasium haben Jugendliche gefragt, wie viel Wert sie auf ihr Äußeres legen und ob es immer Markenklamotten nach dem neusten Trend sein müssen...

Daniela, 12 Jahre, 7. Klasse: „Marken und Mode sind mir wich­tig, weil es cool aussieht und man mit den Freunden über die neuesten Trends reden kann. In meiner Grundschule wurden oft Mitschüler gemobbt wegen ihres Aussehens. Mir gefällt es, den neusten Trend zu verfolgen: In modischen Sachen fühle ich mich wohl. Ich selber würde mich von meinem Klamotten­stil her ziemlich normal einschät­zen. Selbstbewusstsein habe ich, egal was für Klamotten ich trage.“ 

Melanie, 14 Jahre, 8. Klasse:  „Modetrends sind nicht das aller­wichtigste, doch auf mein Aussehen lege ich sehr viel Wert. Schüler wur­den hauptsächlich in der Grund­schule wegen ihrer Kleidung gehän­selt, zum Beispiel wegen Hochwas­serhosen. Trends sind mir eigentlich egal, ich ziehe nur an, was mir gut gefällt. Selber schätze ich mich als mittelmäßig modisch ein, was meine Kleidung angeht. Besseres Selbstbewusstsein durch styli­schere Kleidung bekomme ich eigentlich nicht.“

Oliver, 15 Jahre, 8. Klasse: „Im Allgemeinen ist mir Mode wichtig, aber auf Marken achte ich nicht. Wenn ich in meiner Freizeit weggehe, werden Leute in meiner Umgebung, die schlecht angezogen sind, aufgezogen. Ich verfolge nicht alle Trends, denn ich habe meinen eigenen Stil. Was mir steht und gut aussieht, kann ich gut einschätzen. Durch schöne Kleidung bekomme ich mehr Selbstbewusstsein und fühle mich wohler.“

Büsra, 12 Jahre, 7. Klasse: „Ich finde es blöd, wenn man nach seiner Kleidung beurteilt wird. Für mich sind Mode und Mar­ken nicht so wichtig. Ich ziehe nur an, was mir gefällt. Ich bin mit mei­nem Kleidungsstil eigentlich sehr zufrieden. Meiner Meinung nach hat man, wenn man modischer ange­zogen ist, ein größeres Selbstbe­wusstsein.“

Ramon, 16 Jahre, 8. Klasse: „Das, was mir gefällt, ziehe ich auch an. Ich achte nicht auf Mode, es muss nur gut ausschauen. Ich habe noch nie erlebt, dass jemand wegen seiner Kleidung gemobbt wurde. Ich mag eher das  Gegenteil vom aktuellen Trend, denn Indivi­dualität ist mir wichtig, ich habe meinen eigenen Style. Ich fühle mich in meinen Klamotten wohl und finde das, was ich anziehe, gut, sonst würde ich es nicht tragen. Und ja, ich bekomme mehr Selbstbe­wusstsein durch meine Kleidung.“

Lena,14 Jahre, 8. Klasse: „Mode ist mir überhaupt nicht wichtig, denn ich finde es affig, jeden Trend mitzumachen. Ich habe meinen eigenen Geschmack, der oft in eine ganz andere Richtung geht, als das, was man in Zeitschriften oder in der Werbung sieht. In der Schule habe ich schon öfters mitbe­kommen, dass Leute wegen ihrer Klamotten verarscht worden sind. Unwohl würde ich mich fühlen, wenn ich was tragen müsste, das ich nicht tragen will.“ 

Niclas,15 Jahre, 8. Klasse:  „Um gut anzukommen, sind mir Marken und Mode wichtig, aber jeden Trend verfolge ich nicht. Ich schätze mich selber eigentlich ganz gut ein und durch stylische Klei­dung fühle ich mich selbstsicherer.“ 

 

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