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Der Star-Choreograph aus „Popstars“ gibt ein neues Buch zum Thema Fitness und Tanzen heraus
Ihr kennt ihn als Juror der Casting-Sendung „Popstars“. Die Rede ist von Detlef D! Soost. Der Berliner hat mit richtiger Ernährung, Work-out und Tanztraining viel Gewicht verloren. Seine Erfahrungen und Erkenntnisse möchte er nun in seinem neuen Buch „Tanz Dich Fit“ weitergeben, das ab 16. Februar im Handel ist. Wir haben mit D! über sein Buch gesprochen.
Detlef, welche Botschaft möchtest du mit deinem neuen Buch ausdrücken?
Detlef D! Soost: Erstens die Motivation: Für mich ist Bewegung und Tanz ein Transportmittel, um jungen und erwachsenen Leuten ein besseres Gefühl für sich selbst zu vermitteln. Zweitens die für mich magische Kombination aus Tanzen und Fitness. Ich habe ein Work-out entwickelt, bei dem man nicht nur Muskeln hat und gut aussieht, wenn man steht, aber komisch wenn man läuft, weil die Muskeln so verkürzt sind. Tanzen ist ja das, was die eigentliche Bewegungsattraktivität schafft. Und drittens möchte ich zeigen, dass man als bald 40-Jähriger auch noch gut aussehen kann. Der beste Beweis, dass „Tanz Dich Fit“ funktioniert, bin ja ich selbst – mit den 20 Kilo, die ich verloren habe.
Du hast also die Erfahrungen, die du bei deiner Gewichtsabnahme gesammelt hast, in das Buch einfließen lassen?
Detlef: Unbedingt. Einerseits hatte ich schon lange vor, das Buch zu machen. Andererseits wollte ich nochmal angreifen und zeigen, dass ich was bewegen kann. Ich stehe ja fürs Extreme, egal ob in Form meiner Fernsehshows oder in Bezug auf meine Ziele, die ich erreichen will. Es ging mir nicht nur darum, ein bisschen abzunehmen, sondern einen Körper zu machen, eine Fitness zu erreichen, die man einem 39-Jährigen nicht zutraut. Das war eine sehr interessante Erfahrung für mich.
Warum hast du dich für ein Buch entschieden? Kann man Tanzschritte nicht besser über eine DVD lernen?
Detlef: Ein Buch ist die beste Möglichkeit einzusteigen. Ein bewegtes Bild ist immer schwieriger nachzumachen als ein Standbild. Ich kann mich vor den Spiegel stellen, das Buch angucken, die Position einnehmen, die ich auf Bild 1 habe und kann dann in die Position von Bild 2 wechseln. Das kann ich in meiner eigenen Geschwindigkeit so oft machen wie ich will, weil das Bild steht. Für Anfänger ist das optimal. Für Fortgeschrittene ist es gut, weil die feststellen, dass sie in den einzelnen Tanzstilen eigentlich immer noch Mankos haben und jetzt wirklich mal verstehen lernen, was denn die einzelne Stilrichtung ausmacht. Welche Muskelgruppen beansprucht werden, ist zusätzlich beschrieben. Beim Dancehall werden zum Beispiel die Oberschenkel beansprucht, Housing ist eher ein Fettverbrennungsprogramm, weil du die ganze Zeit wie ein Hamster in seinem Laufrad unterwegs bist.
Warum gerade noch ein Buch zum Thema Fitness?
Detlef: Es gibt zwar viele Bücher zum Thema Fitness, aber das was wir veröffentlichen ist das erste Buch, das TANZ und Workout vereint. Das ist komplett neu und gab es vorher noch nicht.
In deinem Buch wird die Ernährung auch mit angesprochen.
Detlef: Ja, genau. Es gibt zwei wichtige Sachen. Einmal die Motivation: Denn wie will ich etwas erreichen, wenn ich nicht weiß, wohin ich will? Das andere ist die Ernährung. Ich habe mich Jahre lang falsch ernährt. Morgens so gut wie gar nichts gegessen, mittags ein bisschen und abends richtig reingehauen wie ein Scheunendrescher. Das ist falsch.
Wer hat dir bei deinem Konzept geholfen?
Detlef: Beim Trainingsprogramm hat mir mein Choreographen-Team geholfen und mein Personal Trainer Karsten Schellenberg, der nach wie vor mit mir zusammenarbeitet.
Keine Ernährungsberater?
Detlef: Nein, ich wusste ja, wie man sich richtig ernährt, ich war nur zu faul, es selbst durchzuziehen. In dem Buch sind jetzt auch keine Massen an Rezepten, sondern einfach meine Sicht von Ernährung. Womit kann man sich ernähren, worauf kann man achten, was sollte man vielleicht weglassen und so weiter. Mein Buch ist kein Kochbuch.
Welche Zielgruppe möchtest du mit „Tanz Dich Fit“ ansprechen?
Detlef: Tanzen und Bewegung, Fitness und Motivation hat keine spezielle Zielgruppe. Wenn Kids Lust haben, zu tanzen, sich zu bewegen und daran Spaß haben, dann ist das unbezahlbar. Ich sehe das bei mir in der Tanzschule. Wenn Jugendliche das machen, ist es ein wichtiger Schritt, ihr Selbstbewusstsein und Körpergefühl zu entwickeln. Wenn Erwachsene das machen, finden sie vielleicht zu ihrer Kindlichkeit zurück und zu einer Art Verspieltheit, die ihnen womöglich im grauen Alltag gut tut. Es ist ein Tanz- und Fitness-Buch für alle.
Deine Ziele für die Zukunft?
Detlef: Für mich ist es wichtig, mich weiterhin im Bereich Bewegung durch Motivation und Motivation durch Bewegung aufzuhalten. Das ist mein Steckenpferd.
Deine Träume?
Detlef: Ich möchte gerne europa- und weltweit „D!’s Dance Club Schulen“ haben. Im Augenblick habe ich 60 in Deutschland. Und ich möchte, dass meine Kinder gesund aufwachsen.
Wie lange möchtest du noch tanzen und präsent sein?
Detlef: Tanzen möchte ich bis ich sterbe, präsent sein sicherlich noch zehn Jahre.
Interview: STEFANIE GOEBEL
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heys und zwar habe ich eine frage...i...
Sehr guter, detailierter, ansprechend...
hmm ich hab da mit gemacht xD war lus...
Hallo Christine und Tina
sehr schönes Konzert gestern Abend! ...