Wissenschaft auf der Bühne PDF Drucken

Ein paar Leute produzieren sich auf einer Bühne, das Pubilum entscheidet, wer’ am besten gemacht hat. Das ist ein Poetry Slam. Nach den gleichen Regeln wird der Science Slam ablaufen. Archivfoto: Hans-Joachim WincklerAkteure für den 1. Nürnberger Science Slam gesucht

Auf  die Bühnen gehen und irgendetwas (Lustiges) vortragen, -singen oder -tanzen – das ist das Prinzip beim Poetry Slam. Und nach diesem Muster soll auch der Science Slam funktionieren, den das Nürnberger Bildungszentrum erstmals am Dienstag, 26. Oktober, im Planetarium am Plärrer veranstaltet.


Der entscheidende Unterschied: Die Teilnehmer sollen ein aktuelles Forschungsthema präsentieren – egal, ob aus den Natur- oder Geisteswissenschaften, Sozial- oder Ingenieurwissenschaften oder aus der Medizin. Ob als klassischer Vortrag, als Musical, Performance oder Pantomime – der Vorstellungskraft und dem Ideenreichtum der Vortragenden sind (fast) keine Grenzen gesetzt.
 

Wie beim Poetry Slam handelt es sich um einen Wettbewerb. Maximal zehn Minuten stehen den Slammern für ihre Nummer zur Verfügung. Das anwesende Publikum bildet die Jury und krönt am Ende des Abends den Slam Champion.
 

„Bei der Bewertung geht es nicht vorrangig um den wissenschaftlichen Wert der Arbeit. Ausschlaggebend ist einmal die Verständlichkeit des Vortrags, etwa wie komplex die zu erklärende Materie war und wie gut sie erklärt wurde“, beschreibt Planetariumsleiter Klaus Herzig die neue Veranstaltungsform.
 

Regelmäßige Slams finden seit 2008 im Braunschweiger Haus der Wissenschaft statt. Weitere Slams gibt es mittlerweile unter anderem in Bayreuth, Berlin, Bremerhaven, Frankfurt, Hamburg, Ilmenau und Kiel.
 

Beim Bildungszentrum ist man überzeugt, dass das Format auch in Nürnberg zu einem Erfolg wird. Unterstützt wird der Science Slam von der Kurt Hüttinger GmbH & Co. KG aus Schwaig, einem international tätigen Unternehmen aus dem Bereich Museums- und Ausstellungsbau.

hlo

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