| Immer lächeln - auch wenn es weh tut |
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Nach einem Talentwettbewerb zerfällt der Zukunftsplan plötzlich: Ballett-Tanzen, das vormalige Hobby, wird zum potenziellen Beruf. Und die Schule, das Abitur? Beides ist für ein paar aufgeregte Herzklopfer lang vergessen. Franziska Ebersberger (14) und Rebekka Gogel (16) aus Fürth sind dabei, Karriere als Ballett-Tänzerinnen zu machen. Der Fuß berührt das Bein weit unter der Kniekehle. „Wo ist dein Knie?“ schimpft Julia Vitez, die Ballettlehrerin im Studio Arabesque. Franziska steht auf den linken Zehenspitzen, ihre nach oben gebogenen Mundwinkel deuten ein Lächeln an. Ihr rechter Fuß sucht weiter die Kniekehle, die 14-Jährige strauchelt — ihr Fuß rutscht ab. „Weitertanzen“, fordert Lehrerin Vietz. Franziska tut es, ihre Beine zittern vor Anstrengung. Beim Ballett ist der ganze Körper gespannt – vom Hals über Rücken, die Beine bis hin zu den Fußspitzen. Um eine gute Haltung zu bewahren, setzen die Tänzerinnen zahlreiche Muskeln ein, strecken Beine und Arme, jede Dehung schmerzt. „Trotzdem muss alles leicht aussehen“, erklärt Franziska. Gerade, in der Ballettstunde, ist ihr das nicht ganz gelungen, vor ein paar Wochen jedoch hatten Franziska und ihre Freundin Rebekka ihre Körper perfekt unter Kontrolle: Beim Fürther Talentwettbewerb „Der goldene Schuh“ haben die Mädchen den zweiten und dritten Platz geholt. Nach der Preisverleihung kam eine Jurorin auf beide zu: „Sie hat uns empfohlen, auf die Palucca Schule nach Dresden zu gehen“, sagt Rebekka, die den zweiten Platz geholt hat. Das sie möglicherweise für eine in Tanzkreisen hochangesehene Schule geeignet sind, hat die Tänzerinnen begeistert. Beide tanzen, seit sie Kinder sind, und träumen von einer Karriere als Profi-Tänzerinnen. Solistin zum Beispiel – also eine, die im Ballett in der ersten Reihe auftritt – das wäre was, schwärmt Rebekka. Franziska hingegen möchte auf großen Opern- und Theaterbühnen tanzen und „viel von der Welt sehen“. Eine Ausbildung in einer renommierten Tanzschule wie der Palucca Schule erhöht die Chancen auf so eine Karriere. Dort würden Franziska und Rebekka vielseitigere Tänze – nicht nur klassisches Ballett wie im Studio Arabesque – lernen. Sie müssten allerdings in Fürth ihre Zelte abbrechen, auf dem Palucca-Campus in Dresden leben und dort auch ihre schulische Ausbildung zu Ende bringen. Wenn die Tanzschule sie überhaupt aufnimmt. Franziska und Rebekka wollen ihr Glück bei einem Eignungstest im März versuchen. „20 bis 30 Anwärter werden mindestens da sein. Wir müssen vor einer Jury vortanzen. Außerdem wird überprüft, ob unser Körper geeignet ist, über Jahre hinweg zu tanzen“, erklärt Franziska. Von Vornherein nicht mit dabei ist zum Beispiel, wer einen Hüftschaden hat. DANIELA RAMSAUER
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Leben 

Zwei Ballett-Tänzerinnen aus Fürth wollen es auf die Bühnen der Welt schaffen
heys und zwar habe ich eine frage...i...
Sehr guter, detailierter, ansprechend...
hmm ich hab da mit gemacht xD war lus...
Hallo Christine und Tina
sehr schönes Konzert gestern Abend! ...