| Hans tanzt mit dem Rad in der Luft |
|
|
|
Für manche ist es nur Rumgespringe mit dem Fahrrad, für andere bedeutet es harte Arbeit und absolute Körperbeherrschung: BMX. Die Sportart hat in den vergangenen Jahren viele neue Anhänger gewonnen und ist seit 2008 mit dem „BMX Race“ sogar eine Olympische Disziplin. Wir stellen euch den faszinierenden Sport und zwei junge Nachwuchstalente vor. Hans Geber ist erst 17 Jahre alt, hat aber schon große Ziele. Jeden Tag trainiert er für den „T-Mobile Home Ground“, einen Contest für Mountainbike-Fahrer. Hans fährt aber nicht nur Mountainbike, sondern ist auch ein begnadeter Freestyler. Sein Genre sind waghalsige Kunststücke und vor allem viel Action. Der Unterschied zwischen BMX-Freestyle und Mountainbike-Freeriden liegt vor allem beim Bike. Das BMX-Bike ist kleiner, leichter und wendiger und hat keine Federung. Daher sind die Tricks mit ihm viel einfacher. Dicke Krankenakte Seit eineinhalb Jahren betreibt Hans Freestyle – und das kann man auch an seiner Krankenakte sehen. „Gefährlich ist es schon“, gibt er augenzwinkernd zu und zählt auf: Nase und Zehen gebrochen, einen Knöchel angebrochen, Bänderrisse, x Bänderdehnungen und einen Kapselriss im Finger. Deswegen geht ohne Schutzausrüstung gar nix. „Das wichtigste sind Knieschützer und der Helm als Schutz für den Kopf“, meint Hans. Angst hat der Maler-Azubi nicht mehr. „Aber den Respekt darf man nie verlieren.“
Einem Anfänger rät Hans, einfach mal in einen Dirt- oder Skatepark zu gehen und sich von den erfahrenen Fahrern helfen zu lassen. Zum Beispiel bei einem Basic-Trick wie dem „Bunnyhop“. Dabei hebt das Bike mit beiden Rädern vom Boden ab. Klingt vorerst mal ganz einfach – aber wie stellt man’s an? Zuerst geht man in die Knie und zieht den vorderen Teil des Fahrrads hoch. Der hintere Teil wird nachgezogen, indem man die Beine anwinkelt. Leichter gesagt als getan! Für den BMX-Sport brauche man auf jeden Fall viel Ausdauer, meint Hans. Muskeln seien auch nicht schlecht – um einen Sturz wegstecken zu können. Für den 17-Jährigen steht der Spaß am Sport an vorderster Stelle, und „die gute Atmosphäre unter den Fahrern“. Neben dem Freestyle gibt es das BMX-Race. Es funktioniert ähnlich wie Motocross: Auf Bahnen mit Hindernissen (meist Hügeln) gilt es, schneller als alle anderen Fahrer ins Ziel zu gelangen. Da diese Disziplin des BMX-Fahrens inzwischen auch bei Olympia zu finden ist, scheint sie mehr Anhänger zu haben und wirkt professioneller als Freestyle. Es gibt eine Deutsche Meisterschaft, eine Bundesliga und auch einen Bayernpokal.
Trainiert wird im Winter einmal und im Sommer zweimal wöchentlich auf einer Freiluftbahn des RC50 Erlangen. „Dabei stehen Technik und Schnelligkeit im Vordergrund“, erläutert Trainer Endlein. Früher musste Carina immer mit Jungs trainieren und auch gegen sie antreten. Doch bald fährt sie „Lizenz“ (das heißt, sie ist beim Bund Deutscher Radfahrer angemeldet und fährt für einen speziellen Verein) – und da wird nach Mädels und Jungs getrennt. Vize-Meisterin aus Erlangen Momentan sind die Jungs noch vorherrschend in diesem Sport, doch „es kommen immer mehr Mädchen nach“, meint Andreas Endlein. Zum Beispiel Nadja Pries vom RC50, die Vize-Europameisterin ist. Voraussetzung für Anfänger ist eigentlich nur, dass sie Fahrradfahren können. „Auch etwas sportliches Geschick und Mut gehören dazu“, meint Andres Endlein. Ansonsten gilt für Anfänger: einfach vorbeischauen und mitmachen. Fazit: Was eine Zeit lang als Phase oder Trend betitelt wurde, ist zu einer vielseitigen und spannenden Sportart geworden. Wer sich sein eigenes Bild vom BMX-Fahren machen möchte, kann das am 12. und 13. Juni tun. Denn dann finden in Erlangen die Deutschen Meisterschaften im BMX-Race statt. LISA SOLLFRANK
3.26 Copyright (C) 2008 Compojoom.com / Copyright (C) 2007 Alain Georgette / Copyright (C) 2006 Frantisek Hliva. All rights reserved."
|
.gif)





Leben 

Ob Freestyle oder Race: Beim BMX-Sport sind Technik und Ausdauer gefragt
Gerade arbeitet er an einem Move, der sich „360 no hand“ nennt. Dabei dreht man sich mit dem Bike um die eigene Achse, winkelt die Beine an, legt den Lenker in die Hüfte und streckt die Hände nach vorne. Daher also die dicke Krankenakte!
Carina Endlein (8) aus Vach hat sich im Gegensatz zu Hans noch nie etwas gebrochen. Seit einem Jahr fährt sie BMX-Race – und kommt ganz nach ihrem Papa. Andreas Endlein ist 2002 in Brasilien sogar Weltmeister geworden und trainiert jetzt den Nachwuchs. Da er seiner Tochter so viel davon erzählt hat, wollte Carina auch Rennen fahren. Eine Woche nach dem ersten Training war sie beim Wettbewerb dabei.
Hier geht es zu Tutoria http://www.tu...
yo ich bin der typ von dem auch beric...
Hier wird leider eine Falschinformati...
Wenn Du mal Sehnsucht nach good old G...
Hallo "anonym", danke für ...