| Vom Abend, als P!nk von der Bühne fiel |
|
|
|
15.7.2010, P!nk ist in Nürnberg. Wow, was war ich aufgeregt! Zu meinem 13. Geburtstag hatte ich zwei Karten für das Konzert im ehemaligen Frankenstadion geschenkt bekommen.
Ich kaufte mir ein P!nk-Shirt und etwas zu Trinken, danach gingen meine Mutter und ich zu unseren Plätzen und lauschten den Vorbands, wo Nikka Costa bereits in vollem Gange war. Die Stimmung stieg mit den Black Widows, und zum Schluss erschien Stanfour. Alle fand ich total toll, aber Stanfour waren die Besten, obwohl man den Gesang nicht sehr gut gehört hat. Da hatte die Technik wohl noch was zu tun... Gegen 21 Uhr wurde die gesamte Bühne umgebaut und ich konnte den großen Augenblick kaum erwarten. Um 21.35 Uhr erschienen dann endlich einige Autos – die konnte ich Dank unserer Tribünenplätze nämlich im Hintergrund sehen - und P!nk stieg aus. Mittlerweile war ich wahrscheinlich aufgeregter als P!nk selbst. Nach einer weiteren Viertelstunde erklang endlich alte Zirkusmusik und durch Lichtschläuche kam „Funhouse“-Stimmung auf. Die Band und die Tänzerinnen kamen auf die Bühne, und eine riesige Kanone wurde auf die Mitte der Bühne gezogen. Mit einem lauten Knall flog dann P!nk mit goldenen Flügeln aus einer Kiste, die in der Luft hing. Das sah echt super aus. Nun ging die Zirkusmusik in „Funhouse“ über und P!nk begann zu singen. Es kam ein Hit nach dem anderen, ihre Kostüme wechselte P!nk praktisch auf der Bühne – ein schwarzer Body mit Strasseinsätzen war die Grundausstattung, die Röcke wurden ständig ausgetauscht. Sprachunterricht mit Schimpfworten Als sie dann bei „Dear Mr President“ einfach nur ruhig dasaß, wurde sie von einer Stechmücke gebissen, sprang auf, schlug sich auf den Rücken und schrie. Dabei lernte ich dann eine ganze Menge neuer amerikanischer Schimpfworte… Sie lächelte aber dennoch ganz sympathisch, und fand schnell wieder in ihren Song. Ich fand das total lustig. Aber das war das einzige ruhige Lied, denn schon turnte sie hoch oben in der Luft an Seilen herum und vollführte akrobatische Kunststücke. Alles sah einfach fantastisch aus. Schließlich sprang sie in einen riesigen Plastikball und ließ sich von der Menge über den gesamten Zuschauerraum hinweg zur anderen Seite der Bühne tragen. Schließlich ging das Konzert langsam zu Ende und P!nk setzte zu ihrer Zugabe an: „So what!“ Auf dieses Lied hatte ich mich am meisten gefreut! Ihre Helferinnen befestigten Seile an einen Ring, den P!nk um die Hüften trug - und plötzlich war die Sängerin weg! Aufgeregt liefen die Tänzerinnen an den Rand der Bühne - alles wurde dunkel. Meine Geduld wurde erneut auf die Probe gestellt und niemand wusste, was passiert war. Auf einmal ging ein Jubeln durch die Menge und da sah ich P!nk wieder auf der Bühne stehen. Gekrümmt entschuldigte sie sich und bedankte sich für den Abend. Bevor sie hinter die Bühne humpelte, versicherte sie aber noch, dass sie sich nicht verletzt hatte. Da war ich dann wirklich überrascht: Sie war wirklich von der Bühne gefallen! Jetzt schwankte ich zwischen der Enttäuschung, mein Lieblingslied nicht gehört zu haben, und der Sorge, ob P!nk sich nicht doch schlimmer verletzt hatte. Lange nach Mitternacht lag ich dann in meinem Bett und stellte doch fest: Es war ein toller Abend gewesen. P!nk ist eine fantastische Entertainerin, hat das Publikum toll unterhalten, jedes Kuscheltier von der Bühne aufgelesen - und hey, wer kann schon von sich behaupten, dass er miterlebt hat, wie P!nk von der Bühne fiel?!
3.26 Copyright (C) 2008 Compojoom.com / Copyright (C) 2007 Alain Georgette / Copyright (C) 2006 Frantisek Hliva. All rights reserved."
|
.gif)





Leben 

Jacqueline Albertsen (13) war für Szene-Extra beim Konzert im Easy-Credit-Stadion mit dabei
Hier geht es zu Tutoria http://www.tu...
yo ich bin der typ von dem auch beric...
Hier wird leider eine Falschinformati...
Wenn Du mal Sehnsucht nach good old G...
Hallo "anonym", danke für ...