| Trashmonkeys: Smile |
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Alles für den Rock'n'Roll Die Bremer Trashmonkeys legen ihr drittes Album vor. "Smile" (XNO Records) klingt, als käme es direkt aus England. Die gute alte Beatles-Schule ist eben in Norddeutschland noch immer am Leben, dem Hamburger Starclub sei Dank. Seit zehn Jahren spielen die fünf Jungs zusammen, die Japan-Tour stand auch schon im Konzertkalender - was wollen die dann eigentlich noch? Ach ja, richtig: Leidenschaft, Liebe zur Musik, Sucht nach großem Publikum, alles für den Rock'n'Roll.Ja, diese Werte hört man bei den Trashmonkeys noch heraus. Nix Casting, kein Mainstream - Beat ist eine Nische, die in Deutschland in jedem Städtchen ihre Anhänger hat. In Nürnberg sei nur an die Sonic Flowers oder The Honey Machine verwiesen. Ein ungehobelter Beat rattert durch alle zwölf Stücke, kompromisslos werden die Riffs aus den Gitarren geholt. Live schön: Eingängige "O-O-O"-Refrains wie bei den Strokes kann jeder mitsingen. An die Kinks und die guten alten Beach Boys erinnert das Stück "Dreammaker Ave", und Ska können sie auch, obwohl das eigentlich nicht ihr Gebiet ist: "Bad Day" heißt der Beweis hierfür. "I'm A Mess For Rock And Roll" heißt der Rausschmeißer als Statement - das kann man so stehen lassen, denn die Trashmonkeys werfen vieles durcheinander, was die Rockgeschichte bislang hervorbrachte. Das erfordert ein gewisses Grundwissen, das die fünf definitiv haben. Martin Schano
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