| Eine Konzertreise voller Gegensätze |
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Weihnachtskonzerte, Sommerfeste, Schuljubiläen – das sind die Anlässe, zu denen ein Schulorchester normalerweise spielt. Einen viel pompöseren Auftritt haben die jungen Musiker der Freien Waldorfschule Wendelstein erlebt: Sie reisten für zwei Wochen in die chinesische Stadt Chengdu, um dort sechs Konzerte zu geben – eines sogar zusammen mit einem Staatsorchester. Hier berichten die Zwölftklässler Maram Groß und Lucas Stock von ihrem Abenteuer. Samstagabend, 21.13 Uhr. Unser Dirigent Volker Felgenhauer hebt die Arme, die Musiker nehmen ihre Instrumente. Eine ewige Sekunde verstreicht. Dann beginnen die Streicher, eine packende, tibetanisch klingende Melodie zu spielen. Die Bläser setzen ein. Das Konzert kommt in Fahrt.
Sowohl wir 36 Waldorfschüler als auch die 50 Profimusiker des „Sichuan Symphony Orchestra“ sind zufrieden. Dabei war uns nach der ersten gemeinsamen Probe noch ganz anders zumute gewesen. Die Stadt ist ständig in Bewegung Die Idee zu diesem Kulturaustausch entstand vor etwa zwei Jahren. Das Deutsche Konsulat in Chengdu hatte uns eingeladen, am deutsch-chinesischen Kulturfestival teilzunehmen. Also sammelten wir fleißig Sponsorengelder, um nach Chengdu, ins Herz Chinas, fliegen zu können. 14 Stunden Deutsch in der Woche Auf dem Stundenplan stehen wöchentlich 14 Stunden Deutsch. Da wird uns schnell klar, wieso die Schüler nach nur zwei Jahren unsere Sprache fast perfekt beherrschen. Sport hingegen gilt offenbar als nicht so wichtig. In den zwei Wochenstunden wird fast nur marschiert. Bei unserem Besuch in der Schule werden die – in China äußerst wichtigen – Gastgeschenke ausgetauscht. Wir erhalten chinesische Knoten in allen Formen und Farben, die man als Glücksbringer über die Tür hängt, und sogar ein chinesisches Schachspiel. In Workshops lernen wir die chinesische Kultur kennen. Wir nähen Taschen, probieren uns an Scherenschnitten oder stellen die mit Gemüsebrei gefüllten Nudeltaschen her, die es hier zu jeder Mahlzeit gibt. Zum krönenden Abschluss unserer Chinareise geben wir am letzten Sonntag zwei Konzerte, wie sie unterschiedlicher nicht sein können. Vormittags spielen wir in einem Volkspark. Wir wollen damit die ärmeren Chinesen erreichen, die sich den teuren Eintritt zum Kulturfestival nicht leisten können. Schon während wir unsere Instrumente stimmen, sammelt sich eine so große Menschenmenge um uns, dass das Spielen aus Platzgründen fast unmöglich ist. Die Leute staunen, lauschen und fotografieren.
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Musik 

Wendelsteiner Waldorfschüler musizieren mit chinesischen Orchester
heys und zwar habe ich eine frage...i...
Sehr guter, detailierter, ansprechend...
hmm ich hab da mit gemacht xD war lus...
Hallo Christine und Tina
sehr schönes Konzert gestern Abend! ...