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Siemens bietet zum 1. Oktober 15 Lehrstellen als Industrietechnologe/in an
Ihr habt Abitur und sucht noch eine Alternative zum Studium? Siemens bietet zum 1. Oktober noch 15 Ausbildungsstellen als Industrietechnloge/in an. Finanziert wird die Ausbildung durch ein Stipendium.
Wenke Kaiser (31) lernt im zweiten Jahr Industrietechnologin mit Schwerpunkt Automatisierungstechnik.
„Ich kann den Beruf jedem empfehlen“, sagt sie. Doch für „Faule“ sei der Job nichts. Denn: „Man muss Interesse haben und bereit sein zu lernen.“ Wer Industrietechnologe werden will, sollte zudem kontaktfreudig und teamfähig sein, weiß die 31-Jährige aus eigener Erfahrung.
Vorteile der Lehre seien vor allem die kurze Ausbildungszeit von nur zwei Jahren und die guten Übernahmechancen. Die Ausbildung ist aufgeteilt in vier Semester. Drei davon finden in der Siemens Technik Akademie in Erlangen statt. „Im ersten Semester hatten wir viele grundlegende Sachen, zum Beispiel Mathe, Physik oder Elektrotechnik“, erinnert sich Wenke. Im zweiten und dritten Semester standen Fächer wie Software-Entwicklung, Regelungstechnik oder Messtechnik auf dem Stundenplan.
Die Schule sei jedoch sehr praxisorientiert. Verschiedene Übungen sorgen für Abwechslung. Wenke hat zum Beispiel ein Programm für die Automatisierung eines Hochregallagers entwickelt. Im letzten halben Jahr arbeiten die Lehrlinge dann in einer Abteilung von Siemens und wirken bei verschiedenen Projekten mit.
Mit 38 Stunden wöchentlich und ein bis zwei Stunden Nacharbeiten am Tag, ist die Ausbildung zeitintensiver als ein Studium. Und auch die Semesterferien sind kürzer. Pro Jahr gibt’s 40 Tage Urlaub, vier Wochen im August, zwei Wochen Weihnachten und zwei Wochen Pfingsten. Doch der große Vorteil: Ein Azubi verdient pro Monat zwischen 545 und 605 Euro. „Das ist wie Bafög, muss aber nicht zurückgezahlt werden. Uns ist wichtig, dass sich die Lehrlinge ganz auf ihre Ausbildung konzentrieren können“, erklärt Wolfgang Kucharz, stellvertretender Akademie-Leiter. Der Verdienst richtet sich nach der Leistung: „Das geht nach Noten.“
Ein fertig ausgebildeter Industrietechnologe hat viele Möglichkeiten. „Wir versuchen alle Schüler bei Siemens unterzukriegen“, verspricht Kucharz. Industrietechnologen werden zum Beispiel im Service, im Vertrieb, in der Instandsetzung oder der Software-Entwicklung eingesetzt. „Viele machen später das gleiche wie ein Ingenieur und werden auch dementsprechend bezahlt“, wirbt der stellvertretende Akademieleiter. Das Einstiegsgehalt bei Siemens als fertiger Industrietechnologe liegt übrigens zwischen 2450 und 2750 Euro brutto im Monat.
Wer Interesse hat, sollte sich schnell unter www.ausbildung.siemens.de online bewerben. Am 16. September findet noch einmal ein eintägiger Einstellungstest statt.
Kerstin Freiberger
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heys und zwar habe ich eine frage...i...
Sehr guter, detailierter, ansprechend...
hmm ich hab da mit gemacht xD war lus...
Hallo Christine und Tina
sehr schönes Konzert gestern Abend! ...