| Ein Segelkurs und dann geht’s los! |
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Unter dem Motto „Ökosystem Wattenmeer“ planen die Elftklässler des Nürnberger Willstätter-Gymnasiums im P-Seminar fast ein Jahr lang ihre Abiturfahrt: einen Segeltrip übers hölländische Ijsselmeer. Jetzt sind es nur noch wenige Tage, bis die Truppe in See sticht. Wir haben die Landratten bei einem Segel-Crashkurs am Brombachsee begeleitet. Zappelig sitzen die 15 Schüler des P-Seminars „Ökosystem Wattenmeer“ auf ihren Stühlen. Nicht im Klassenzimmer, sondern in der Segelschule der Wassersportgemeinschaft Altmühl-Brombachsee (Wab) in Ramsberg. Auf einem großen Tisch liegen Schnüre, Fotos von Schiffen und Segel-Lehrbücher kreuz und quer. Gerade haben die Schüler eine Theoriestunde Segeln hinter sich gebracht: Wer hat Vorfahrt? Wie weicht man anderen Booten aus? Wann fahre ich welchen Kurs zum Wind? Jetzt warten sie auf die letzten Anweisungen von Segellehrer Oliver Fürst, bevor es endlich aufs Wasser geht. „Und die Schwimmwesten nicht vergessen!“, ruft Oliver.
Zehn Minuten später sitzen sie mit ihren leuchtend orangefarbenen Westen im Boot „Pharao“. Eine Schülerin mustert misstrauisch die Rettungspfeife an ihrer Schwimmweste. Ob die im Ernstfall wirklich funktioniert? Zusammen mit den Schülern hisst Oliver Fürst das erste Segel. Das zweite sollen die Jugendlichen alleine setzen. Doch auf halber Höhe rührt sich plötzlich gar nichts mehr. Eine Schnur klemmt. Jetzt muss der Segellehrer doch helfen. Ein paar Handgriffe und die Schnur rutscht wieder. „Pharao“ ist bereit, in (den Brombach-)See zu stechen. Wie bestellt, lässt sich die Sonne zwischen der Wolkendecke blicken. Dann heißt es „Leinen los!“. Die Segel wölben sich bei der ersten Windböe. Sicher steuert Michael (20), der zuerst am Ruder sitzen darf, die „Pharao“ aus dem Ramsberger Hafen. Das ist total einfach, das kann auch ein blutiger Anfänger wie Micheal.
„Pharao“ nimmt Fahrt auf und segelt mit den Schülern in Richtung Seemitte davon. Der erste Segeltörn der P-Seminarler klappt reibungslos. Nach knapp zwei Stunden legen sie wieder am Hafensteg an. Michael ist noch außer Puste vom Segel einholen – aber total begeistert. Der 20-Jährige gehört zur Finanzgruppe des P-Seminars. Deren Job ist es, die Kosten für die ungewöhnliche Abi-Fahrt samt Charter fürs Segelschiff, Verpflegung und Ausflugsprogramm zu kalkulieren. Und die Gruppe hatte es sich zur Aufgabe gemacht, Sponsoren zu finden, die den ganzen Trip mitfinanzieren. 30 Firmen hatten die Schüler angeschrieben. „Alle haben abgesagt oder sich gar nicht gemeldet“, erklärt Michael. Bis auf Oliver Fürst.
Erfahrung im Segeln hat aus der Gruppe nämlich niemand, außer Antonia (16). Sie gibt sich selbstsicher: „Ich denke schon, dass wir die gelernten Sachen auch umsetzen können, wenn es tatsächlich ernst wird.“ Vor Dingen, auf die man im P-Seminar nicht vorbereiten kann, hat sie keine Angst. Sturm beim Segeln findet sie sogar cool. „Und wenn einer Angst vor sowas hat, hätte er sich ja auch nicht angemeldet.“ Worauf sie sich am meisten freut? „Das Meer und einfach alles.“ „In eine Stadt kann man immer wieder mal fahren. Aber Segeln kann man nicht jeden Tag“, fügt Michael hinzu. Dank des Kurses sind die Jugendlichen dem Segelfieber endgültig verfallen. Bei der Currywurst zum Abendessen wird munter geknotet und geübt. Am 4. Juli wird es dann ernst. Da setzen die 21 Schüler
ROSA ALBRECHT
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Zukunft 

Während die Deutschlandfahne am Mast im Wind flattert, ziehen die Schüler die Fender ins Boot. Das sind die runden Dinger rundrum, die den Rumpf schützen sollen, wenn das Boot irgendwo gegen knallt.
mit ihren zwei Lehrkräften, dem gebuchten Skipper und seinem Matrosen nämlich die Segel und stechen mit ihrem Plattbodenschiff „Antonia“ von Amsterdam aus ins Ijsselmeer.
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yo ich bin der typ von dem auch beric...
Hier wird leider eine Falschinformati...
Wenn Du mal Sehnsucht nach good old G...
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