| Hier sind Hopfen und Malz noch nicht verloren |
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Eine weiß gekachelte, moderne Halle. Neugierige Blicke auf unterarmdicke Schläuche, Pumpen, Gasflaschen und Kessel: Matthias Stach und Christoph Lindenberger vom Erlanger Lehrstuhl für Bioverfahrenstechnik (Prof. Rainer Buchholz) erklären Studenten, in welchen Prozessschritten aus Wasser, Hopfen, Malz und Hefe schließlich Bier entsteht und welche Geräte dazu eingesetzt werden.
Wie diese Prozesse gesteuert werden, lernen die Bio- und Chemieingenieure im neuen Brau-Praktikum. „Eine theoretische Überlegung lässt sich nicht immer eins zu eins umsetzen“, erläutert Matthias Stach. „Hier bekommen die Studenten ein Gefühl für die praktischen Fragen ihres Studiums und sie müssen Lösungen finden, wenn zum Beispiel die zähflüssige Maische nicht ausreichend durchmischt wird oder ähnliche Komplikationen auftreten.“ Fermentationsprozesse, also die Stoffumwandlung von biologischen Materialien durch den Zusatz von Enzymen oder durch Bakterien-, Pilz-oder Zellkulturen, sind einer der zentralen Forschungsgegenstände der Bioverfahrenstechnik. Ein Beispiel ist die Herstellung von Impfstoffen oder von Medikamenten wie Insulin. Fermentationsprozesse werden außerdem zur Aufbereitung von Abgasen oder Abfällen oder auch zur Trinkwasser-Reinigung genutzt. Im Berufsleben entwickeln Chemie- und Bio-Ingenieure Verfahren und Anlagen. Sie arbeiten in der chemischen Industrie, Lebensmittel-Industrie und Biotechnologie, in der Erdölindustrie und im Umweltschutz – und manchmal auch in einer Brauerei. NIKO HURT
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Zukunft 

Am Erlanger Lehrstuhl für Bioverfahrenstechnik werden Studenten in die Geheimnisse des Brauens eingeweiht
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